Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus in der Ophthalmologie
Besteht nach einer Augenlaser- oder Linsenoperation ein höheres Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren?
Nein, die jüngste Laser-Sehkorrektur oder der Austausch refraktiver Linsen macht uns nicht anfälliger für eine Infektion mit dem Coronavirus. Es ist wichtig, daran zu denken, dass wir uns vor jeder Anwendung der vom Augenarzt empfohlenen Tropfen die Hände waschen müssen.
Greifen Sie unter keinen Umständen mit Händen in Ihr Gesicht, die nicht zuvor gründlich gewaschen oder desinfiziert wurden, wie es für die Pandemie empfohlen wird.
Es ist zwar nicht bewiesen, dass durch den Kontakt mit der Augenschleimhaut Coronaviren in unseren Organismus gelangen können, aber das Eindringen in das Auge (erst recht in ein frisch operiertes Auge) kann zu einer Infektion mit jedem anderen Erreger führen.
Kann das Coronavirus durch Tränen übertragen werden?
Es gibt keinen Beweis dafür, dass das Coronavirus direkt über die Schleimhaut des Auges in unseren Körper gelangen kann. Theoretisch ist es möglich, daher sollten wir alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Ich habe mich vor kurzem einer Laseroperation oder einem Linsenaustausch unterzogen und mich anschließend mit einem Coronavirus infiziert. Wird die Infektion die Heilung des Auges beeinträchtigen?
Nein, das Coronavirus beeinträchtigt nicht die Heilung der Augen. Es verursacht eine Erkrankung der Atemwege und ruft Symptome hervor, die denen einer Erkältung oder Grippe ähneln und in schweren Fällen zu einer Lungenentzündung führen, insbesondere bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Ist Bindehautentzündung eines der Symptome einer Coronavirus-Infektion?
Berichte aus China und der ganzen Welt zeigen, dass etwa 1-3% der Menschen mit Covid-19 auch eine Bindehautentzündung hatten. Es ist jedoch nicht die Entzündung der Bindehaut selbst, die Anlass zur Sorge geben sollte, sondern wenn daneben andere Covid-19-Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Husten oder Kurzatmigkeit auftreten.
Mein Termin für eine Augenlaserkorrektur/einen refraktiven Linsenaustausch fällt in die Zeit der Pandemie. Wird die Operation stattfinden?
Aufgrund der epidemiologischen Situation in Polen haben wir mit Rücksicht auf unsere kollektive Gesundheit und eine schnelle Rückkehr zum Alltag beschlossen, alle in der Praxis durchgeführten Konsultationen – einschließlich geplanter chirurgischer Eingriffe – abzusagen und auszusetzen.
Wir sind immer noch für Sie da (vereinbaren Sie einen Termin oder konsultieren Sie uns), aber bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail (info@swisslaser.pl) oder Telefon (+48 221 201 690).
Welche Hygieneregeln sollten Sie im täglichen Leben anwenden?
- Waschen Sie sich unbedingt die Hände, wie von den Fachärzten empfohlen. So vermeiden Sie nicht nur die Übertragung des Coronavirus, sondern auch alle anderen Krankheitserreger, die bei Patienten nach einer Augenoperation zu unnötigen Komplikationen führen könnten.
- Vermeiden Sie, wenn möglich, das Berühren von Türklinken, Türen usw. Wenn Sie Ihre Hände nicht sofort nach dem Berühren waschen können, verwenden Sie Desinfektionsgels auf Alkoholbasis.
- Denken Sie daran, Ihr Smartphone zu desinfizieren, wenn Sie es während eines Anrufs an Ihr Ohr halten. Oder verwenden Sie die Lautsprecheroption und halten Sie das Smartphone gar nicht erst in die Nähe Ihres Gesichts.
- Bedecken Sie beim Husten oder Niesen Ihre Nase und Ihren Mund mit einem Taschentuch oder benutzen Sie einen angewinkelten Ellbogen. Entsorgen Sie Einmaltaschentücher sofort in einem geschlossenen Abfallbehälter.
- Vermeiden Sie engen Körperkontakt – beachten Sie die Regeln der sozialen Isolation.
Ist es besser, während einer Coronavirus-Pandemie Kontaktlinsen oder eine Brille zu tragen?
Experten empfehlen, dass dass es während einer Coronavirus-Pandemie besser ist, keine Kontaktlinsen mehr zu tragen und zur Brille zurückzukehren. Beim Tragen von Kontaktlinsen berührt man das Gesicht mit den Händen und, was vielleicht am wichtigsten ist, man bewegt sich direkt auf der Schleimhaut des Auges, was die Übertragung verschiedener Krankheitserreger von den Händen auf das Auge erheblich beeinflussen kann.
Augenärzte glauben, dass das Tragen einer Brille dazu beiträgt, die Hände vom Gesicht fernzuhalten, was von Epidemiologen weltweit empfohlen wird.
Ärzte betonen auch, dass das Tragen einer Brille eine rein physische Barriere gegen das Coronavirus darstellen kann, das durch Niesen oder Husten einer infizierten Person über die Luft übertragen werden kann.