Kann man nach einer Laser-Sehkorrektur blind werden?
Sehkraftverlust ist eines der größten Probleme im Zusammenhang mit Laser-Sehkorrektur. Britische Quellen geben an, dass das tatsächliche Risiko eines Sehkraftverlusts infolge einer von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführten Laser-Sehkorrektur zu gering ist, um es zu messen – weniger als 1 zu 5 Millionen. Die Geschichte der chirurgischen Korrektur von Sehfehlern reicht bis in die 1950er Jahre zurück – die Ärzte haben also wirklich viel gelernt, und heute werden sie zusätzlich durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützt.
Erfahrener refraktiver Chirurg + AI = perfektes Duo
Natürlich gibt es Fälle von Menschen, die aufgrund von Komplikationen während der Laserbehandlung einen erheblichen Sehverlust erlitten haben, aber das sind wirklich nur wenige. Damit es überhaupt zu solchen Komplikationen WÄHREND des Eingriffs kommt, müssten wirklich außergewöhnliche Umstände vorliegen! Dazu gehören zum Beispiel eine Reihe von Fehlern bei der Diagnose vor dem Eingriff, die es unmöglich machen würden, die korrekte Architektur zu erstellen. Ist das überhaupt möglich?
Es ist wissenswert, dass der refraktive Chirurg während der präoperativen Diagnose und während des Eingriffs selbst von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt wird – einem Computeralgorithmus, der Daten sammelt und verarbeitet und auf dieser Grundlage Entscheidungen trifft. Er ist in der Lage, eine große Menge an Daten sehr schnell zu verarbeiten, auch solche, die sehr komplex sind oder Daten, die der menschlichen Aufmerksamkeit entgehen oder sogar unbemerkt bleiben könnten.
Dank dieser Analyse, die für einen Arzt sehr zeitaufwendig wäre, ist es möglich, eine ‚maßgeschneiderte‘ Augenchirurgie zu entwerfen – das heißt, eine auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten zugeschnittene Verfahrensarchitektur zu schaffen.
Kann eine Zusammenarbeit zwischen AI und einem erfahrenen refraktiven Chirurgen zu einer Fehldiagnose führen?
Theoretisch ja, aber in der Praxis werden solche Fälle nicht erfasst. Und das liegt nicht daran, dass die KI unfehlbar ist und der Chirurg sich ebenfalls Allwissenheit zuschreibt. Einer Laser-Sehkorrektur gehen immer so ausführliche Eignungsuntersuchungen voraus, dass die Operation nicht stattfindet, wenn dem Arzt irgendetwas Zweifel aufkommen lässt.
Unspezifische Reaktion des Körpers – außerhalb unserer Kontrolle
Wenn jedoch während des Eingriffs etwas schief geht – und es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass der Laser in den oberflächlichen Schichten des Auges arbeitet und nicht tief in den Augapfel eingreift – ist der Chirurg in der Regel in der Lage, das Problem sofort zu beheben.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff, einschließlich der Laserchirurgie, können jedoch unerwartete Komplikationen oder unspezifische Reaktionen des Körpers auftreten. Dies kann weder von der künstlichen Intelligenz noch vom Arzt vorhergesagt werden.
Mit den Fortschritten in der Technologie und dem sich entwickelnden medizinischen Wissen wird der Verlust des Sehvermögens während einer Laser-Fehlerkorrektur immer unwahrscheinlicher.
Wenn Sie sich für eine Augenlaserkorrektur entscheiden, sollten Sie bedenken, dass mögliche Komplikationen, die nichts mit dem Verlust der Sehkraft zu tun haben, immer möglich sind und dass die mit der Rekonvaleszenz einhergehenden Beschwerden keine Komplikation sind – sie sind ein natürlicher Prozess, der mit der Heilung des Auges und seiner Anpassung an die neuen Funktionsbedingungen einhergeht.